Krakau für ein Wochenende - was sehen und wie plant man 2 Tage in der Stadt?

04.06.2026

Krakau ist eine Stadt, die man jedes Mal ein wenig anders entdecken kann. An einem Tag führt sie durch die historischen Gassen der Altstadt und den Wawelhügel, an einem anderen hält sie für einige Stunden an der Weichsel oder in einem kleinen Restaurant, das irgendwo im Stadtteil Kazimierz versteckt ist.

Wenn Sie sich fragen, was Sie an einem Wochenende in Krakau sehen sollten, haben wir einen Plan vorbereitet, der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit einem eher lokalen Stadtentdecken verbindet, so dass Sie an zwei Tagen die echte Atmosphäre Krakaus spüren und nicht nur weitere Orte auf der Karte abhaken.

Krakau am Wochenende – reichen 2 Tage?

Definitiv ja. Krakau ist eine dieser Städte, die sich hervorragend für einen Städtetrip eignen. In zwei Tagen kann man problemlos die wichtigsten Orte sehen und sich trotzdem Raum für Dinge lassen, die man vorher nicht geplant hat.

Man sollte eine solche Reise besser als Stadterlebnis betrachten als als Versuch, in zwei Tagen alles zu sehen. Krakau fördert das sehr, denn die meisten wichtigen Orte befinden sich nahe beieinander. Der Spaziergang zwischen dem Wawel, dem Hauptmarkt, der Weichsel und Kazimierz dauert nur wenige Minuten, so dass man die Stadt ohne ständiges Auf-die-Uhr-Schauen erkunden kann.

Ein Wochenende in Krakau muss kein straffer Plan von morgens bis abends sein. Die Unterkunft im Stadtzentrum spielt eine große Rolle. Sie ermöglicht es, die Stadt zu nutzen und Tagespläne spontan zu ändern, ohne Zeit für den öffentlichen Verkehr zu verlieren. Wenn Sie einen ruhigen Ort wenige Minuten vom Wawel und dem Hauptmarkt entfernt suchen, sehen Sie sich unser Aparthotel in Krakau an.

Tag 1 – Altstadt, Wawel und Abend an der Weichsel

Morgen auf dem Hauptmarkt

Ein Wochenende in Krakau beginnt am besten auf dem Hauptmarkt – dem Ort, der seit Hunderten von Jahren das Herz der Stadt ist. Vom Bogoria House sind es nur 3 Gehminuten, daher kann man den Morgen ruhig und ohne Eile starten.

Hier spürt man die Atmosphäre der Stadt am besten. Der Klang des Trompetensignals vom Turm der Marienkirche, das erwachende Altstadtleben, die Pferdekutschen, die zwischen den Bürgerhäusern hindurchfahren, und die ersten Sonnenstrahlen, die von der Tuchhallen reflektiert werden, lassen Krakau schon früh am Morgen sehr stimmungsvoll erscheinen.

Es lohnt sich, einen Moment für diese Orte zu nehmen:

  • Tuchhallen,

  • Marienkirche,

  • Rathausturm,

  • Spaziergang durch die Floriańska-Straße,

  • Nebenstraßen vom Markt,

  • ruhiger Spaziergang rund um die Planty.

Wenn Sie morgens auf dem Markt sind, probieren Sie unbedingt auch den Krakauer Obwarzanek. Am besten frisch gekauft an einem der charakteristischen blauen Verkaufsstände unterwegs. Das ist einer der Geschmäcker Krakaus, ohne den man sich den ersten Morgen in der Stadt nur schwer vorstellen kann.

Spaziergang auf der Königsstraße

Vom Markt aus lohnt es sich, die Richtung Wawel die Grodzka-Straße entlangzugehen, eine der charakteristischsten Straßen Krakaus. Unterwegs passieren Sie historische Bürgerhäuser, alte Kirchen, versteckte Innenhöfe und Orte, die seit Jahrhunderten den wichtigsten Teil der Stadt bilden.

Hier zeigt Krakau seine Geschichte am stärksten. Die Senatsstraße (Senacka) und Kanonikerstraße (Kanonicza) gehörten über Jahrhunderte zum alten Königsweg. Hier gingen polnische Könige, Teilnehmer festlicher Krönungsprozessionen und Würdenträger auf dem Weg zum Wawel entlang. Auf demselben Weg bewegten sich auch die Gelehrten der Krakauer Akademie auf der alten Universitätsroute.

Wawel – ein unverzichtbarer Punkt am Krakau-Wochenende

Es ist schwer, sich den Wochenendbesuch ohne Wawel vorzustellen. Dieser Ort beeindruckt unabhängig von Jahreszeit oder vorigen Besuchen immer noch enorm. Allein der Aufstieg zum Hügel, der Blick auf die alten Mauern und der Spaziergang über den Innenhof des Wawelschlosses lassen die Geschichte der Stadt spüren.

Sehenswerte Orte sind:

  • Königsschloss,

  • Wawel-Kathedrale,

  • Wawel-Drachen,

  • Blick auf die Weichsel und die Weichselboulevards,

  • innenhof des Schlosses und Umgebung der Wawelmauern.

Wenn Sie mehr Zeit haben, können Sie die königlichen Gemächer besuchen oder den Turm mit der Sigismund-Glocke besteigen, von wo sich ein Ausblick auf einen großen Teil der Stadt bietet. Für Familien mit Kindern ist natürlich der Waweldrache ein Muss. Der feuerspeiende Drache am Weichselbogen ist seit Jahren eine der Attraktionen, die Kinder am meisten lieben.

Abend an der Weichsel oder im Stadtteil Kazimierz

Nach einem Tag in der Altstadt lohnt es sich, die abendliche Seite Krakaus zu sehen. Diejenige, die beginnt, wenn die Menschenmengen vom Markt langsam verschwinden, die Lichter sich in der Weichsel spiegeln und die Stadt etwas mehr Atmosphäre bekommt als nur Tourismus.

Ein guter Tipp ist ein Spaziergang entlang der Weichselboulevards, besonders spät am Abend, wenn der Wawel ganz anders aussieht als tagsüber. Wenn Sie eine etwas speziellere Stimmung der Stadt suchen, sollten Sie unbedingt nach Kazimierz gehen. Dort lebt Krakau nachts am stärksten. Kleine Weinbars in Kellern, Restaurants voller Menschen auch lange nach Einbruch der Dunkelheit, Musik aus geöffneten Fenstern und Straßen, die wie eine Kulisse eines alten Films aussehen, geben am besten den Charakter dieses Viertels wieder.

Tag 2 – ein weniger offensichtliches Krakau

Kazimierz, das sich am besten ohne Plan entdecken lässt

Den zweiten Tag in Krakau sollte man etwas spontaner gestalten. Ohne genaue Route und ohne Punkt-für-Punkt-Abarbeitung. Kazimierz ist einer dieser Stadtteile, wo man immer wieder auf Neues stößt. Natürlich lohnt es sich, die Gegend um den Neuen Platz (Plac Nowy), die Szeroka-Straße oder die Synagogen zu sehen, die an die Geschichte des früheren jüdischen Stadtteils erinnern, aber das größte Flair dieses Viertels entsteht durch das tägliche Leben der Stadt.

Krakau abseits der Hauptwege

Wenn Sie eine weniger offensichtliche Seite der Stadt sehen wollen, überqueren Sie die Weichsel in Richtung Podgórze. Dieser Teil Krakaus hat einen ganz anderen Charakter als der Bereich um den Markt oder Kazimierz. Es ist ruhiger, weniger touristisch und lokaler. Auf dem Weg lohnt sich ein Spaziergang über die Bernatek-Brücke – besonders abends, wenn sich die Lichter der Stadt in der Weichsel spiegeln.

Schindler-Fabrik oder Sonnenuntergang am Krakus-Hügel

Den zweiten Tag sollte man gut mit etwas weniger Offensichtlichem abschließen. Wenn Sie an der Geschichte der Stadt interessiert sind, ist die Schindler-Fabrik eine sehr gute Wahl – einer der Orte, die Krakau von einer ganz anderen Seite zeigen als die meisten Reiseführer. Wenn Sie die Stadt lieber etwas lokaler erleben möchten, wählen Sie den Krakus-Hügel. Besonders am späten Nachmittag. Es ist einer der Lieblingsorte der Einwohner für den Sonnenuntergang, ohne Menschenmassen, mit einem Panorama auf ganz Krakau.

Wochenende in Krakau – wie plant man die Unterkunft?

Bei einem Wochenendaufenthalt spielt der Ort, an dem man übernachtet, eine große Rolle. In Krakau wohnt man am besten dort, wo die Stadt eigentlich gleich nach dem Verlassen der Wohnung beginnt – nur wenige Schritte vom Wawel, der Altstadt und der Weichsel entfernt.

Die Gegend um die Senatsstraße (Senacka) ist bei einem kurzen Aufenthalt besonders. Die Geschichte Krakaus liegt hier buchstäblich vor den Fenstern, aber zugleich findet man hier ruhigere Orte, intime Bürgerhäuser und eine Atmosphäre, die es ermöglicht, den Charakter der Stadt zu spüren. Wenn Sie eine Unterkunft im Zentrum von Krakau wählen, sollten Sie nicht nur auf eine gute Lage achten, sondern auch auf einen Ort mit Geschichte, Gastfreundschaft und einem Ambiente, zu dem man nach einem ganzen Tag in der Stadt gerne zurückkehrt.

Krakau am Wochenende – ein Plan für diejenigen, die die Stadt wirklich spüren wollen

Krakau ist eine Stadt, die man nicht im Schnellverfahren besichtigen muss. Am besten lernt man sie kennen, wenn man sich etwas Raum für spontane Orte und Momente lässt, die vorher nicht geplant waren. Deshalb lohnt es sich bei der Planung des Wochenendes in Krakau, bequeme Schuhe mitzunehmen und einfach das Tempo zu drosseln.

Wählen Sie für den Städtetrip eine Unterkunft im Stadtzentrum. Eine, von der aus Sie überall zu Fuß hingehen können und zu der Sie jederzeit zurückkehren können. Zwei Tage in Krakau können mehr Erinnerungen hinterlassen als viel längere Reisen. Besonders, wenn man sich nicht hetzt, sondern die Stadt einfach gut genießt.